Lesungen
24.11.2008 |19.30 Uhr | Café Wagner | Eintritt frei
Spanische Hörspielnacht
„La lengua de las mariposas“ - Manuel Rivas (1996)
Die Kurzgeschichte (Premio Nacional de Literatura) erzählt
das dörfliche Leben im vordiktatorischen Galizien.
Der 8 jährige Protagonist Moncho hat Angst in die
Schule zu gehen, wird von seinem sympathischen
Lehrer Don Gregorio aber eines Besseren belehrt.
Er begeistert Moncho und die anderen Schüler mit der
liberal-republikanischen Idee.
Dies wird ihm mit der Machtübernahme der Nationalisten
zu Beginn des Bürgerkrieges zum Verhängnis…
Hörbuch, 80 Min, mit deutscher Zusammenfassung und
Orginaltext zum Mitlesen.
Für Atmosphäre ist gesorgt...
Achtung! Terminänderung:
26.11.2008 | 19:30 Uhr | Schillergartenhaus
Das Traditionelle und das
Avantgardistische in der Lyrik
Federico García Lorcas
Rezitation: Dr. Esther Morales-Cañadas und Daniel Voigt
Der aus Granada stammende Dichter Federico García Lorca (1898-1936)
ist vielen als Sänger der andalusischen Seele bekannt. Zweifellos spiegelt
sein literarisches Werk den Charakter Andalusiens wider, seine Leute, seine
Zigeuner, seine Landschaft. Aber García Lorca ist nicht allein volkstümlich
er Lokalpatriot sondern auch universell und avantgardistisch. Er gehörte zur
Gruppe „Generación del 27“, die in erster Linie die Reinheit der Lyrik suchten.
Die Sehnsüchte und Erlebnisse des Dichters werden durch Metaphern
ausgedrückt und in eine unerreichbare Sphäre transportiert. Andererseits
war den Künstlern dieser Zeit die schwierige Situation ihres Lebens
bewusst. Die Suche nach der eigenen Identität und die Liebe zu den
Traditionen galten als Voraussetzung der Selbsterkenntnisse. So vereinbart
García Lorca beide Aspekte in seinen Gedichten: das Parfum der Nelken mit
der Sprache der Moderne. Er sagte selbst: „La imaginación poética viaja y
transforma las cosas, les da su sentido más puro y define relaciones que
no se sospechaban; pero siempre, siempre, siempre opera sobre hechos
de la realidad más neta y precisa“.
An diesem Abend werden Gedichte des Autors auf Spanisch und Deutsch
vorgelesen, unter diesen Gesichtspunkten betrachtet und erläutert und es
werden einige seiner Volkslieder zu Gehör gebracht.
29.11.2008 | 20:00 Uhr | Unicampus Hörsaal 5 | Eintritt 2€
„Peru - nicht nur Inkas
und Machu Picchu“
„Lima Renace – Das Wiederaufleben von Lima”
Dokufilm (10 Min.)
Am 18. Januar 1535 wurde Lima von dem spanischen Eroberer Francisco
Pizarro unter dem Namen „Ciudad de los Reyes“ (Stadt der Könige) auf
der ehemaligen Eingeborenensiedlung des Häuptlings Taulichusco, am
Südufer des Flusses Rimac, gegründet. Das heutige Lima ist eine moderne
Stadt imständigem Wachstum und das wichtigste Wirtschafts– und
Kulturzentrum Perus. Sie hat ihren einzigartigen historischen Stadtkern
erhalten, der von der Unesco1991 zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Mit dem Ziel, Lima im Ausland zu präsentieren, um Finanzmittel für die
Restaurierung historischer Gebäude und Museen einzuwerben, beauftragte
der Bürgermeister Alberto Andrade die Agentur „San Jose Producciones“ mit
der Produktion eines Dokumentarfilms. Aufgrund der Knappheit des
Budgets wurde die Doku nur in einer Woche gedreht und
präsentiert Lima mit ihrer Kolonialarchitektur, dem Platz der Armee
und allen touristischen Attraktionen, die es zu bieten hat.
Davor begeben wir uns auf eine historische Reise in die
Vor-Inka-Zeit und geben einen kurzen Überblick über die beinahe
drei Jahrtausende alte Zivilisation Perus vor der spanischen Eroberung.
Es werden dabei die wichtigsten Kulturen, die bereits vor
dem 12. Jahrhundert an der Küste, den Bergen und im
peruanischen Dschungel existieren, als die Inka-Kulturherrschaft
in Peru begann, gezeigt.

Peru - nicht nur Inkas und Machu Picchu - Flyer







