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Iracema - Uma transa amazônica

 

Die Transamazonica, eine Strasse, die den größten Regenwald der Welt durchschneidet,
wurde während Brasiliens Militärdiktatur gebaut und sollte Symbol einer starken und hochentwickelten Nation sein. Bodanzky, Senna und ihre kleine Crew drehten ihren Film, der mit dokumentarischen und fiktionalen Elementen arbeitet, am Originalschauplatz.
Doch statt den Fortschritt zeigten sie eine Realität von Armut, Prostitution und Umweltzerstörung. Der Film musste in Deutschland geschnitten werden und war anfangs in Brasilien verboten. Protagonistin des Amazonas-Road-Movies ist das 15jährige Indio-Mädchen Iracema - von den Weissen ausgenutzt und weggeworfen, wie in José de Alencars literarischer Vorlage. Iracemas Weg endet in den Slums von Belém. Iracema, aus dem Jahr 1975 ist inzwischen ein Klassiker des brasilianischen Kinos der 70er Jahre.

Regie: Jorge Bodanzky, Orlando Senna; Drehbuch und Produktion: Orlando Senna; Ton: Achim Tappen; Schauspieler: Paulo Cesar Pereio, Edna de Cássia; Original Filmmusik: Jorge Bodanzky

 

Wann: Do. 01.11.2007 19:30 und Fr. 02.11.2007 22:00
Preis: 4,50/5,50 Euro