Plantación - Lateinamerika und der Rausch der Bioenergie 3.11. bis 20.11.2008 | Foyer Carl-Zeiss-Straße 3 Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und steigende Rohstoffpreise heizen die Diskussion um Bioenergie in den letzten Jahren an. Auf 22 Bannern möchte die Ausstellung auf die globalen Zusammenhänge des Bioenergie-Booms aufmerksam machen. Dieser führt unter anderem in Lateinamerika zu verheerenden sozialen und ökologischen Folgen. Es werden die komplexen ökonomischen Ursachen und die zugrunde liegenden Agrarstrukturen dargestellt, welche diese Entwicklung bedingen. Ausstellungseröffnung - Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Hees (Lateinamerikareferent bei Caritas International) 5.11.2008 | 18 - 20 Uhr | Carl-Zeiss-Straße 3, Hörsaal 4 „ Agrokraftstoff als Zündstoff - Die globalen Entwicklungen der Bioenergie und deren lokale Folgen am Fall Brasilien“ Der aktuelle Äthanol-Boom in Brasilien wurde durch die internationale Nachfrage ausgelöst. Die mit ihm in Zusammenhang stehenden Menschenrechtsverletzungen und Naturraumzerstörung verorten sich jedoch auf nationaler Ebene. Die Rolle und auch die eigenen Potentiale der EU, als einem der großen Nachfrager, werden im aktuellen politischen Diskurs dabei nur allzu gerne ausgeblendet... Im Anschluß an Vortrag und Diskussion möchten wir Sie in gemütlicher Atmosphäre zu einem Glas Saft und leckeren belegten Brötchen einladen, um auf die Fertigstellung der Ausstellung „anzustoßen“.
„Bahia de todos os Santos e todos os Orixás“ 20.11.2008 | 20 Uhr | Philomensa | Eintritt frei Die Ausstellung befasst sich mit dem Beitrag der Afrikaner für den brasilianischen religiösen Synkretismus: Die 7 wichtigsten Orixás - afrikanische religiöse Gottheiten aus dem Candomblé - werden durch Malerei, ihre Bekleidung und eine kurze Beschreibung ihrer Hauptmerkmale dargestellt. Der Candomblé kam aus Afrika nach Brasilien; er wurde von afrikanischen Priestern, die von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts als Sklaven von verschiedenen Regionen Afrikas nach Brasilien verschleppt wurden, mitgebracht. Er betet eine Anzahl von Göttern oder Geistern an, die von afrikanischen Gottheiten abgeleitet sind. Er behielt jedoch nur einige Dutzend von den hunderten Gottheiten, die in Afrika angebetet wurden. Die „Orixás“ haben ihre Persönlichkeiten, Fähigkeiten und rituellen Präferenzen, und werden mit spezifischen natürlichen Phänomenen in Verbindung gebracht. Über die Jahrhunderte hat der Candomblé viele Elemente des Christentums aufgenommen. So kann man in Candomblé-Tempeln Kruzifixe finden, und Orixás werden häufig mit spezifischen katholischen Heiligen gleichgestellt. "Noite dos Orixás" 22.11.2008 | 19:30 Uhr | Philomensa | Eintritt 4/6€ Mit der „Noite dos Orixás“ werden die in der Ausstellung dargestellten Orixás lebendig gemacht: Jeder Orixá wird Botschaften für das friedliche Zusammenleben der Kulturen und der Religionen verkünden.
"La vie es bella“ Fotoausstellung der Romanisten ab dem 24.11.2008 | 19.00 Uhr | Café Wagner Eindrücke von Studenten des Instituts für Romanistik unter dem Thema: „Das Leben ist schön“ Feierliche Eröffnung vor Beginn der spanischen Hörspielnacht
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