”Allochthone Art“ - Malerei und Skulpturen von Otto Oscar Hernández Ruiz
Als allochthone Art bezeichnet man in der Biologie und ¨Okologie gebietsfremde Arten, die nach 1492 entweder direkt (das heißt bewusst) verbreitet wurden oder indirekt (also unbeabsichtigt) eingeschleppt wurden oder die sich erst durch die Kulturtätigkeit des Menschen neue Habitate erschlossen haben. Als Faustregel für die Einbürgerung neuer Arten gilt die ”Zehnerregel“: Von 1000 eingeschleppten Arten können nur rund 10 Prozent in dem neuen Lebensraum überleben. Von diesen 100 Arten können sich aber wiederum nur 10 Prozent, also 10 Arten, auf Dauer fortpflanzen und sich etablieren. In diesen offenen Themenhorizont bewegt sich der Künstler mit diffusen Ideologien und Rückgriffen auf ferne und innere Welten, die in ihrer symbolisch aufgeladene Subjektivität verschiedene Deutungen zulassen.
Geboren am 7. September 1976 in Havanna, Kuba 1999 Abschluss als Architekt Seit 2002 Student an der Bauhaus Universität Weimar, Fakultät Gestaltung, Freie Kunst Ausstellungen 1999 ”Pintar Arquitectura“ Gemeinschaftsausstellung in der Havannamodell Zentrum 2000 ”Pintar Arquitectura“ Gemeinschaftsausstellung in der UNAICC Galerie, Havanna. ” Architekten ohne Architektur“, UNAICC Galerie, Havanna 2005 ”Erholung“ Gemeinschaftsausstellung, eröffnet am 11. September im Bad Elster, Sachsen. ”Werkraum“ Baumwollespinnerei Halle 14. Leipzig
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Denise Morales Cruz
Die junge Mexikanerin hält in ihren Gemälden Momente fest. Man könnte denken, sie möchte durch ihre Kunst Mexiko repräsentieren; doch sie betont selbst, dass sie nicht das ganze Land darstellen kann. Vielmehr sind ihre Bilder sehr persönlich, sie hält in ihnen private Erinnerungen fest, Momentaufnahmen ihrer Heimat und Impressionen einer Karibikreise. Es sind Eindrücke, die ihr Gedächtnis von Zeit zu Zeit hervorruft und so entstehen auf der Leinwand sowohl Bilder, deutlich wie Urlaubsfotos, als auch verschwommene Szenen aus der Vergangenheit.
Geboren am 24. Oktober 1985 in Mexiko-Stadt. Studium 2003 Abschluss an der Preparatoria Nacional Nr. 8 2004 2 Semester Studium an der Kunsthochschule ”La Esmeralda“ in Mexiko-Stadt Von 2001 bis 2004 Mitarbeit im Kunstdruck- und Gravierungsatelier ”Tiempo Extra Editores“ Mexiko. Ab Oktober 2007 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ausstellungen 2003 Fotoausstellung in der Preparatoria Nacional Nr. 8 2004 Gemeinschaftsausstellung der Kunsthochschule ”La Esmeralda“
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(De)ambulantis - eine Installation von Daniela Brasil
Es sind nicht nur die Menschen, die von Stadt zu Stadt reisen, sondern auch die Städte, die vom Menschen zum Menschen reisen können.
Fotografie Nayari Castillo.
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